Tomaten

Cocktailtomaten: Sommer auf dem Teller – und warum sie echtes WellAging-Potenzial haben

Was tun mit einer Tomatenschwemme? 🍅

Wenn im Spätsommer die Cocktailtomaten im Garten fast schneller reif werden, als man sie essen kann, stellt sich irgendwann unweigerlich die Frage: Wohin mit all den kleinen roten Sonnenkugeln?

Einfrieren? Einkochen? Trocknen? Oder einfach jeden Tag Tomatensalat?

Ich finde: am besten alles davon. Denn Tomaten sind nicht nur unglaublich vielseitig, sondern bringen auch einiges mit, was für gesundes Älterwerden interessant ist.

Und genau deshalb dürfen sie auf meiner WellAging-Einkaufsliste ziemlich weit oben stehen.

Denn WellAging muss nicht kompliziert sein. Es beginnt nicht zwangsläufig mit exotischen Superfoods, Nahrungsergänzungsmitteln oder ausgeklügelten Ernährungsplänen.

WellAging kann ganz einfach aussehen: sonnengereifte Tomaten, gutes Olivenöl, frische Kräuter – und Genuss.

Was steckt eigentlich in Cocktailtomaten?

Tomaten bestehen zu einem großen Teil aus Wasser und sind deshalb wunderbar leicht und erfrischend. Gleichzeitig liefern sie verschiedene Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

Besonders interessant ist Lycopin.

Lycopin gehört zu den Carotinoiden und ist für die intensive rote Farbe der Tomate verantwortlich. Es wirkt als Antioxidans und kann dazu beitragen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Und hier wird es spannend:

Lycopin wird durch Erhitzen für unseren Körper teilweise besser verfügbar.

Noch besser: Kombiniert man Tomaten mit etwas Fett, kann die Aufnahme zusätzlich begünstigt werden.

Das bedeutet nicht, dass rohe Tomaten plötzlich „schlecht“ wären. Ganz im Gegenteil. Ein frischer Tomatensalat ist wunderbar.

Aber eine langsam geköchelte Tomatensauce mit einem guten Schuss Olivenöl ist aus WellAging-Sicht ebenfalls eine ausgesprochen gute Idee.

 

Warum Tomaten so gut zu WellAging passen

Beim WellAging geht es für mich nicht darum, möglichst lange jung auszusehen.

Es geht darum, möglichst lange gesund, beweglich, leistungsfähig und voller Lebensfreude zu bleiben.

Dazu gehört eine Ernährung, die unseren Körper mit möglichst vielen unterschiedlichen natürlichen Pflanzenstoffen versorgt.

Tomaten können dabei einen kleinen, aber feinen Beitrag leisten:

  • Sie liefern Lycopin und weitere Carotinoide.
  • Sie enthalten Vitamin C und Kalium.
  • Sie bringen verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe mit.
  • Sie sind kalorienarm und gleichzeitig vielseitig einsetzbar.
  • Und sie lassen sich wunderbar mit anderen WellAging-Lebensmitteln wie Olivenöl, Knoblauch, Zwiebeln und Kräutern kombinieren.

Aber vielleicht ist das Wichtigste:

Gesunde Ernährung darf schmecken.

Denn was nützt uns die theoretisch perfekte Ernährung, wenn sie im Alltag keinen Spaß macht?

Rezept 1: Würzige Tomatenkonfitüre

Diese Tomatenkonfitüre ist eine meiner liebsten Möglichkeiten, viele Cocktailtomaten auf einmal zu verarbeiten.

Sie schmeckt wunderbar zu Käse, auf einem Stück Sauerteigbrot, zu gegrilltem Gemüse oder als kleines Extra zu einer herzhaften Mahlzeit.

Zutaten

  • 1 kg Cocktailtomaten
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80–100 g brauner Zucker oder eine alternative Süße
  • 50 ml Apfelessig
  • 1 TL Salz
  • 1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • 1 kleine Chilischote nach Geschmack
  • etwas Zitronenabrieb
  • optional: ein kleines Stück Ingwer

Zubereitung

Die Tomaten waschen und halbieren. Zwiebel und Knoblauch fein schneiden.

Alles zusammen mit den übrigen Zutaten in einen Topf geben und langsam aufkochen.

Anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 45–60 Minuten einkochen lassen. Dabei regelmäßig umrühren.

Die Masse soll deutlich eindicken und eine marmeladenartige Konsistenz bekommen.

Noch heiß in saubere, heiß ausgespülte Gläser füllen und verschließen.

Tipp: Für eine längere Haltbarkeit würde ich die gefüllten Gläser zusätzlich nach einem geeigneten, sicheren Einkochverfahren haltbar machen. Für die Aufbewahrung im Kühlschrank sind kleine Gläser ideal.

Rezept 2: Tomatenmarmelade - klingt schräg, schmeckt aber phantastisch!

Tomatenmarmelade?

Als ich das erste Mal davon gehört habe, war mein erster Gedanke ehrlich gesagt: „Bitte was?“ 😄

Ich kannte Tomatenmarmelade vorher überhaupt nicht. Mein Freund dagegen schon – seine Mama hat sie früher regelmäßig gekocht. Für ihn ist sie also gar nichts Neues, sondern eine schöne Erinnerung aus der Familienküche.

Und irgendwann habe ich sie einfach selbst ausprobiert.

Was soll ich sagen?

Sie ist tatsächlich richtig lecker!

Süß, fruchtig, leicht würzig und ganz anders, als man bei Tomaten zunächst erwarten würde. Besonders gut schmeckt sie zu Käse, auf einem Stück kräftigem Sauerteigbrot oder als kleine süß-herzhafte Überraschung zu einer Mahlzeit.

Und nein: Das ist jetzt nicht der nächste „ultimative Tomaten-Hype“, den irgendein Food-Influencer gerade neu entdeckt hat. 😉
Tomatenmarmelade gibt es schon lange – manchmal lohnt es sich einfach, alte Familienrezepte wieder hervorzuholen.

Zutaten

  • 1 kg reife Cocktailtomaten

  • 500 g Gelierzucker 2:1

  • 1 Bio-Zitrone

  • 1 kleine Prise Salz

  • optional: etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

  • optional: 1 kleine Chilischote für eine pikante Variante

  • optional: etwas frischer Ingwer

Zubereitung

Die Tomaten waschen und klein schneiden. Bei Cocktailtomaten kannst du die Schale und Kerne einfach dranlassen.

Die Zitrone heiß abwaschen. Etwas Schale fein abreiben und den Saft auspressen.

Tomaten, Zitronensaft, etwas Zitronenabrieb, Gelierzucker und eine kleine Prise Salz in einen großen Topf geben.

Alles unter Rühren langsam erhitzen und anschließend sprudelnd aufkochen lassen.

Die Marmelade entsprechend der Kochzeit auf der Gelierzucker-Packung kochen und dabei regelmäßig umrühren.

Anschließend eine Gelierprobe machen: Einen kleinen Klecks Marmelade auf einen kalten Teller geben. Wird sie nach kurzer Zeit fest, ist sie fertig.

Die heiße Tomatenmarmelade sofort in saubere, heiß ausgespülte Schraubgläser füllen, verschließen und kurz auf den Kopf stellen. Danach wieder umdrehen und vollständig abkühlen lassen.

🌿 Meine Variante

Ich mag die Marmelade besonders gerne mit einer ganz kleinen Schärfe. Eine fein gehackte Chilischote passt wunderbar zu den süßen Tomaten.

Auch etwas Ingwer kann interessant sein.

Aber tatsächlich würde ich beim ersten Versuch erst einmal die ganz einfache Variante ausprobieren. Die Tomaten bringen schon erstaunlich viel Aroma mit.

🧀 Wozu passt Tomatenmarmelade?

Hier wird es richtig spannend:

  • zu Ziegenkäse

  • zu Camembert oder Brie

  • zu kräftigem Bergkäse

  • auf Sauerteigbrot

  • zu gegrilltem Gemüse

  • zu herzhaften Pfannkuchen

  • als Begleiter zu einer Käseplatte

Und mein persönlicher Tipp:

Tomatenmarmelade + Ziegenfrischkäse + gutes Sauerteigbrot.

Das klingt vielleicht ungewöhnlich – ist aber eine ziemlich geniale Kombination.


🍅 Ein kleines Stück Küchengeschichte

Ich mag solche Rezepte besonders.

Nicht, weil sie gerade besonders hip sind. Sondern gerade weil sie nicht neu sind.

Unsere Großmütter und Mütter hatten oft ganz andere Strategien, um eine üppige Ernte haltbar zu machen. Wenn im Garten plötzlich mehr Tomaten reif waren, als man frisch essen konnte, wurde eben ausprobiert, eingekocht, eingemacht und konserviert.

Heute entdecken wir manches davon wieder.

Und vielleicht ist genau das eine schöne Seite von WellAging:

Wir müssen nicht immer etwas Neues erfinden. Manchmal dürfen wir uns auch daran erinnern, was schon lange funktioniert.

Rezept 3: Cremiger Cocktailtomaten-Aufstrich

Wenn du einen schnellen, herzhaften Aufstrich suchst, ist dieses Rezept perfekt.

Zutaten

  • 500 g Cocktailtomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1–2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 TL Thymian oder Oregano
  • Salz und Pfeffer
  • optional etwas Chili
  • optional 1–2 EL Frischkäse, Ziegenfrischkäse oder pflanzliche Alternative

Zubereitung

Tomaten halbieren und zusammen mit Zwiebel, Knoblauch und Olivenöl in einer Pfanne langsam schmoren.

Nach etwa 15–20 Minuten das Tomatenmark und die Gewürze hinzufügen.

Alles noch einige Minuten einkochen lassen.

Anschließend mit dem Pürierstab cremig pürieren.

Wer möchte, kann zum Schluss etwas Frischkäse oder Ziegenfrischkäse unterrühren.

Der Aufstrich schmeckt wunderbar auf Vollkorn- oder Sauerteigbrot.

Rezept 4: Ofengeröstete Cocktailtomaten

Das ist wahrscheinlich die einfachste Möglichkeit, eine größere Menge Tomaten zu verarbeiten.

Und gleichzeitig eine meiner liebsten.

Zutaten

  • 1–2 kg Cocktailtomaten
  • gutes Olivenöl
  • Knoblauch
  • Salz und Pfeffer
  • frischer Rosmarin, Thymian oder Oregano
  • optional Chili

Zubereitung

Backofen auf etwa 150–160 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Tomaten halbieren und auf einem Backblech verteilen.

Mit Olivenöl beträufeln und mit Knoblauch, Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.

Etwa 1,5–2 Stunden langsam rösten lassen.

Die Tomaten sollen deutlich an Flüssigkeit verlieren und konzentriert und aromatisch werden, aber nicht vollständig austrocknen.

Sie schmecken fantastisch zu Pasta, auf Brot, zu Ofengemüse oder als Beilage.

Für eine längere Lagerung können sie portionsweise eingefroren werden.

Rezept 5: Tomatensugo für den Winter

Wenn du gleich mehrere Kilogramm Cocktailtomaten verarbeiten möchtest, ist ein einfacher Tomatensugo ideal.

Zutaten

  • 2–3 kg Cocktailtomaten
  • 2 große Zwiebeln
  • 4–5 Knoblauchzehen
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • Salz und Pfeffer
  • frischer Basilikum
  • optional Oregano, Thymian oder Chili

Zubereitung

Zwiebeln und Knoblauch in Olivenöl langsam anschwitzen.

Die halbierten Tomaten dazugeben und alles zunächst kräftig aufkochen.

Anschließend die Hitze reduzieren und den Sugo mindestens 60 Minuten, besser etwas länger, sanft einkochen lassen.

Tomatenmark und Kräuter dazugeben und nach Geschmack würzen.

Wer eine feine Sauce möchte, püriert alles anschließend.

Für eine stückige Variante einfach mit dem Kartoffelstampfer oder einem Kochlöffel etwas zerdrücken.

Den Sugo anschließend portionsweise einfrieren oder nach einem geeigneten sicheren Einkochverfahren haltbar machen.

So holst du dir mitten im Winter ein kleines Stück Spätsommer zurück.

... und noch ein paar Ideen, um Tomaten für den Winter haltbar zu machen

Geröstete Tomaten

Wenn du nur eine einzige Methode ausprobieren möchtest, dann diese.

Cocktailtomaten halbieren und auf ein Backblech geben. Dazu Olivenöl, Knoblauch, Zwiebel, Thymian oder Rosmarin, Salz und Pfeffer.

Bei etwa 180–200 °C Ober-/Unterhitze 40–60 Minuten rösten, bis die Tomaten deutlich zusammenfallen und an den Rändern leicht karamellisieren.

Abkühlen lassen und portionsweise einfrieren.

Im Winter kannst du die gerösteten Tomaten direkt aus dem Gefrierfach verwenden:

  • für Pasta
  • in Suppen
  • zu Ofengemüse
  • auf Pizza
  • in Frittata
  • auf geröstetem Brot
  • als Beilage

Mein Tipp: Nicht alles zu einer großen Portion einfrieren. Kleine Portionen sind im Alltag viel praktischer

 

Getrocknete Cocktailtomaten

Beim Trocknen passiert etwas Faszinierendes:

Aus der saftigen Tomate wird ein kleines Geschmackskraftwerk.

Die Tomaten halbieren, leicht salzen und bei niedriger Temperatur im Backofen oder Dörrgerät langsam trocknen.

Je nach Größe, Wassergehalt und Gerät dauert das mehrere Stunden.

Sie sollen am Ende trocken und lederartig sein, aber nicht unbedingt steinhart.

Getrocknete Tomaten brauchen erstaunlich wenig Platz und lassen sich wunderbar verwenden für:

Pasta · Risotto · Focaccia · Suppen · Aufstriche · Salate · Brot

Und wenn du sie später in einem Gericht mit etwas Olivenöl kombinierst, hast du wieder die schöne Verbindung zwischen Tomaten und Fett.


Tomaten-Walnuss Aufstrich

Das ist meine etwas ungewöhnlichere Variante – und wahrscheinlich eine der leckersten.

Dafür brauchst du:

  • geröstete Cocktailtomaten
  • Walnüsse
  • etwas Olivenöl
  • Knoblauch
  • Basilikum oder Thymian
  • einen kleinen Schuss Balsamico
  • Salz und Pfeffer

Alles grob oder fein pürieren – je nachdem, ob du lieber einen cremigen oder etwas rustikaleren Aufstrich möchtest.

Der Aufstrich lässt sich portionsweise einfrieren.

Und im Winter?

Auftauen, eventuell etwas Frischkäse oder Feta unterrühren und auf gutes Sauerteigbrot streichen.

Warum ich Walnüsse dazu so gerne mag

Walnüsse liefern unter anderem ungesättigte Fettsäuren und pflanzliche Omega-3-Fettsäuren.

Damit wird aus der Tomate ein richtig schönes kleines WellAging-Brot-Topping.

Nicht kompliziert. Nicht exotisch.

Einfach gute Zutaten miteinander kombiniert.

 

Tomatenkonzentrat – kleine Würfel mit ganz viel Geschmack

Und wenn deine Tomatenvorräte wirklich aus dem Ruder laufen, kommt die Platzsparvariante ins Spiel.

Tomaten klein schneiden und mit Zwiebel und Knoblauch langsam einkochen.

Anschließend pürieren und – wenn du möchtest – durch ein Sieb streichen.

Jetzt wird weiter reduziert, bis eine sehr dicke Tomatenpaste entsteht.

Diese kannst du portionsweise einfrieren.

Besonders praktisch sind kleine Silikonformen oder Eiswürfelformen.

So bekommst du kleine Tomatenwürfel für den Winter.

Ein Würfel genügt oft schon, um

  • eine Suppe
  • einen Eintopf
  • eine Pastasauce
  • ein Curry
  • ein Ofengericht

aromatischer zu machen.

 

Und warum nicht gleich Kräuter dazu?

Tomaten und Kräuter sind nicht nur geschmacklich ein wunderbares Team.

Auch aus WellAging-Sicht lohnt es sich, möglichst viele verschiedene Pflanzen auf den Teller zu bringen.

Basilikum, Oregano, Thymian, Rosmarin und Petersilie bringen jeweils ihre eigenen sekundären Pflanzenstoffe mit.

Mein Lieblingsprinzip lautet deshalb:

Je bunter und vielfältiger die pflanzliche Küche, desto besser.

Du musst dafür keine komplizierten Bowls oder exotischen Superfood-Rezepte zubereiten.

Ein Teller mit Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Kräutern, Olivenöl und vielleicht noch etwas Hülsenfrüchten oder Vollkornbrot kann bereits eine wunderbar einfache WellAging-Mahlzeit sein.

WellAging beginnt nicht im Nahrungsergänzungsmittel-Regal

Ich finde, gerade beim Thema WellAging verlieren wir manchmal das Wesentliche aus den Augen.

Wir suchen nach dem perfekten Supplement.

Nach dem besten Kollagen.

Nach dem neuesten Superfood.

Nach dem Nahrungsergänzungsmittel, das uns möglichst lange jung halten soll.

Dabei liegt ein großer Teil dessen, was unser Körper braucht, direkt vor unserer Nase.

Im Garten.

Auf dem Wochenmarkt.

Im Gemüsefach.

In einer Handvoll Kräutern.

In einem guten Olivenöl.

Und eben auch in einer Schale kleiner, sonnengereifter Cocktailtomaten.

Das bedeutet natürlich nicht, dass ein Lebensmittel allein gesundes Altern garantiert.

WellAging ist immer ein Zusammenspiel aus Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressregulation, sozialen Beziehungen, mentaler Gesundheit und der Art, wie wir mit unserem eigenen Älterwerden umgehen.

Aber Ernährung ist ein wunderbarer Ausgangspunkt.

Und sie darf dabei einfach, natürlich und genussvoll sein.

Mein WellAging Tipp für die Tomatensaison

Wenn deine Tomaten gerade im Überfluss wachsen, mach es dir nicht unnötig kompliziert.

Verarbeite einen Teil frisch.

Einen Teil langsam im Ofen.

Einen Teil zu Sugo.

Und vielleicht gönnst du dir ein Glas Tomatenkonfitüre als kleine Besonderheit.

So bekommst du nicht nur Abwechslung auf den Teller, sondern kannst die Fülle des Sommers auch für die kommenden Monate bewahren.

Und vielleicht ist genau das eine schöne Form von WellAging:

Nicht gegen das Älterwerden anzukämpfen, sondern die Fülle jeder Lebensphase zu genießen – und gut für den eigenen Körper zu sorgen.

Denn wir wollen nicht möglichst lange jung bleiben.

Wir wollen möglichst lange lebendig sein.

Und vielleicht beginnt das heute ganz unspektakulär mit einer Cocktailtomate.

Über mich

Ich bin Martina Sickinger, Heilpraktikerin, Naturtherapeutin und WellAging-Coach. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, wie wir gesund, kraftvoll und mit Freude älter werden können – ohne gegen unseren Körper und gegen das Älterwerden zu kämpfen.

Für mich bedeutet WellAging: Wachsen statt welken.

Die Natur ist dabei eine meiner wichtigsten Lehrmeisterinnen. Heilpflanzen, natürliche Ernährung, Bewegung, Entspannung und ein bewusster Umgang mit den eigenen Lebensphasen gehören für mich untrennbar zusammen.

Wenn du noch tiefer in das Thema WellAging eintauchen möchtest, findest du in meinem Shop verschiedene EBooks und Begleiter rund um Ernährung, Natur, Ayurveda und ein gesundes Älterwerden.

Denn WellAging beginnt nicht irgendwann.
Es beginnt mit den kleinen Entscheidungen, die wir heute für uns treffen.

 

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